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<  Camel  ~  Tank Camel

sbarazzino
Verfasst am: 15.2.2019, 23:47 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 10.01.2007 Beiträge: 81 Wohnort: Mannheim
So jetzt ist auch der letzte Tank der Camel endgültig undicht. Wer hat ne Lösung für die GFK-Tanks? Kann man die wieder herstellen und nachhaltig Benzinresistent bekommen? Oder einen Tipp für Stahlblech- bzw. Alu-Tank? Tanks der letzten 500er Straßen-Version, die ganz ordentlich auf ner Camel aussehen, scheint es wohl keine zu geben?!

Ich muss einmal MK I und einmal MK II ersetzen. Habe je zwei Tanks mit mächtigen Blasen bzw. Undichtigkeiten.

Zur Not muss ich wohl einen Alu-Tank bauen lassen.

Dank vorab und Gruß aus Mannheim
Frank D.
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corsaro1200
Verfasst am: 16.2.2019, 10:07 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 14.01.2009 Beiträge: 508 Wohnort: Oberbayern
Hallo Frank,

habe bei fast allen meiner Tanks das da drin (und nein, ich bekomme keine Werbeanteile dafür).
Egal, ob Stahl oder GFK-Tank. Kleine Löcher werden dabei auch geschlossen. Vorher Tank sauber machen, ggf. entrosten usw., dann das Zeug reinkippen, Tank gut schwenken, überflüssiges Material ausleeren und dann Tank trocknen lassen.
Tankdeckel verschließe ich dabei mit einem "Not-Tankdeckel" (in vielen Tankstellen zu bekommen), in die Löcher der Benzinhähne stopfe ich Moosgummi.
Ich mache meist am nächsten Tank diese Prozedur nochmals. Trocknen dauert dann endgültig ca. 2 Tage. Dabei den Tank trotzdem immer wieder in andere Stellung legen und sich quasi auch eine Ecke für den letzten verbleibenden Rest im Tank suchen, da alles nicht wieder raus geht.
So sind die auf Jahre sorgenfrei !

P.S. das ist ein Einkomponenten-Harz, d.h. wenn einmal die Dose offen war, härtet die auch schnell aus. Aber dafür muß ich nicht rummischen und ist farblos !

Viel Erfolg.

Grüße
Dieter

_________________
Habe niemals zu hohe Erwartungen, dann kannst du nicht enttäuscht werden.
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hombre
Verfasst am: 16.2.2019, 17:04 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 162 Wohnort: Amsterdam
Ich hab bisher vier tanks beschichtet. Ein Valentini-tank (die lange Straßenausführung), ein Mk 1 Camel und zwei Camel Mk II.

Für die Valentini und die Mk 1 hab ich Tank-cure gebraucht, zwei-komponenten, und dort funktoniert es gut. In die Mk II hat das nicht geklappt, wofür das ist weiß ich nicht, vielleiecht ist die mischung von das GFK anders. Für ein Mk II-tank hab ich 3M-coating benützt und das war am ende gut. Ein-komponent und die Tank jede stunde (ungefähr) drehen, dauert lange bis es trocken ist aber funktioniert gut.
Nicht ins hause tun, es stinkt... :/

Nur meine Erfarungen aber vielleicht praktisch für dich.
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Gerd
Verfasst am: 17.2.2019, 13:41 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 39 Wohnort: Hannover
sbarazzino hat Folgendes geschrieben:
So jetzt ist auch der letzte Tank der Camel endgültig undicht. Wer hat ne Lösung für die GFK-Tanks? Kann man die wieder herstellen und nachhaltig Benzinresistent bekommen? Oder einen Tipp für Stahlblech- bzw. Alu-Tank? Tanks der letzten 500er Straßen-Version, die ganz ordentlich auf ner Camel aussehen, scheint es wohl keine zu geben?!

Ich muss einmal MK I und einmal MK II ersetzen. Habe je zwei Tanks mit mächtigen Blasen bzw. Undichtigkeiten.

Zur Not muss ich wohl einen Alu-Tank bauen lassen.

Dank vorab und Gruß aus Mannheim
Frank D.


Frag doch mal den Johann aus der Schweiz

http://www.enduro-manufaktur.ch/
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Cameltreiber
Verfasst am: 18.2.2019, 21:52 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 28.02.2009 Beiträge: 223 Wohnort: 74535 Mainhardt
Hallo Frank und andere leidtragende,

im letzten Winter habe ich ein Loch im Tank und mit Epoxydharz verschlossen.

Mit Bernd aus Freiburg hatte ich damals gesprochen, er empfahl eine Innenbeschichtung auf Epoxydharzbasis.

Das Loch habe ich lange nicht bemerkt, es war oben neben dem Einfüllstutzen und

nur bei vollem Tank kam etwas raus. Der Tank wurde zunächst mit warmer Lauge

pH 14 , 5 Liter ca. 70 ° C warm innen gespült und dann mit klarem Wasser

nachgespült und getrocknet. Erst mit dem Fön reingeblasen, dann 1 Woche im Heizraum.

Die Lauge wird auch von Zweirad Ammon für Kreem weiß und Rot mitgeliefert.



Dann das Loch auf 2 mm aufgebohrt , so dass eine Injektionsnadel durchpasst.



Epoxydharz angerührt, Spritze aufgezogen , nicht viel ca. 20 ml

Tank auf den Kopf gestellt, so dass quasi eine "Pfütze" an dem Loch entstand.

Spritze rausgezogen und Loch von aussen mit Tesa Film überklebt.

Diese Saison ohne Probleme, mit dem Loch. Aber die Beschichtung vom Vorgänger,

vielleicht Kreem weiß wurde rissig. Und Abplatzer 3-4 mm groß kamen heraus

als ich den Tank für den Winter entleerte. außerdem waren in dem heißen Sommer

viele neue Blasen hinzugekommen.

Darauf hin habe ich den Tank wieder mit der Lauge gespült und diesmal komplett

mit dem Epoxdharz beschichtet, 0,5 Liter reingefüllt und ca. 1 Stunde gedreht und

gewendet, bis das Harz nicht mehr tropfte.

Übrigens stinkt das Epoxydharz lange nicht so wie das früher verwendete Polyesterharz.

Grüße Matthias


Zuletzt bearbeitet von Cameltreiber am 28.2.2019, 10:09, insgesamt einmal bearbeitet
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sbarazzino
Verfasst am: 24.2.2019, 21:13 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 10.01.2007 Beiträge: 81 Wohnort: Mannheim
Erstmal vielen Dank für Eure zahlreichen Tips. Das sieht nach Arbeit für den nächsten Winter aus.

Wenn also doch noch jemand einen Stahlblechtank der letzten 500er liegen hat oder von einem Alu-Tank-Projekt weiß ...

Grüße
Frank D,
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