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<  Camel  ~  Reifentipp fuer Rumaenien

jost42
Verfasst am: 11.7.2016, 14:11 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 1645 Wohnort: Dresden
Ahoi,

Mitte August geht es mit dem Kamel ... nein, nicht in die Wüste ... nach Rumänien.
Die aktuell montierten Trial-Reifen sind uralt und sollen vorher runter.

Habt Ihr eine Empfehlung neben den TKC80? Pannensicherheit im Gelände wäre ein besonderes Anliegen.

Grüße,

Jost

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Holger
Verfasst am: 11.7.2016, 14:23 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 459
Hallo Jost
ich bin kein Freund vom TKC 80
ich bin dann auf Heidenau K60 umgestiegen
ist ein guter Allrounder...ich weiß aber nicht,ob es ihn in 130 80 18
als Scout gibt(ist die weichere Mischung)
ich bin sehr zufrieden mit dem Heidenau
LG
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quattro
Verfasst am: 11.7.2016, 16:55 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 1378 Wohnort: Odenwald
Hallo Jost,
ich kann Dir den TKC 80 Twinduro nur empfehlen.
Zur Pannensicherheit kann ich Dir zwar nichts sagen, weil ich noch keine hatte,
aber die Karkasse und auch die Flanke sind sehr solide, was ich bei der Montage (war meine wirklich letzte händische Montage, ich habs geschworen) schmerzhaft festgestellt habe.
Trotz 2 500er und 2 300er und 2 150er Hebeln.
Der Heidenau der montiert war, demontierte sich wesentlich leichter, weil er trotz der Nutzungsdauer weicher war.
Trotzdem fährt sich der TKC nicht wie ein Holzreifen sondern hat ein super Feedback.
Die Haltbarkeit finde ich für einen Stollenreifen auch in Ordnung.
Du fährst ja nicht nur auf Feldwegen gen Osten.
Und Kurvenheizen auf dem Hockenheimring hält er auch unbeschadet aus (Treffen 2015). Snakebites bei unter 0,5 bar mag er aber bestimmt nicht.

TKC80 Twinduro
Hinten 4,00-18 64R (mehr geht eh nicht wegen des Kettenschutzes)
Vorn 3,00-21 51S

Viel Spass, Reinhard

_________________
mappst du noch, oder ist sie schon verreckt Cool
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jost42
Verfasst am: 11.7.2016, 17:12 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 1645 Wohnort: Dresden
Hallo zusammen,
den Heidenau K60 fahre ich auf dem Scrambler, auf dem Känguru und Peter auf seinem W650 Umbau. Für die Straße und Feld-, Wald- und Wiesenwege finde ich den auch prima. Auf nassen Gras und im matschigen Wald flutscht der aber ganz schön. Genauso wie der K67 mit seinem Trialprofil. Der passt aber optisch gut zum Kamel (man will ja auch gesehen werden Cool. ).
Gibt es noch weitere Empfehlungen?
Pirelli vielleicht?
Selbst aufziehen tu ich nicht mehr freiwillig... die letzten Male war der Schaden größer, als der Nutzen. Darum der Aspekt Pannensicherheit.
Grüße,
Jost

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Nils, Der
Verfasst am: 11.7.2016, 20:10 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.12.2012 Beiträge: 276
Hallo Jost!

Ich kann dir von Mitas den E07 bzw. den E10 empfehlen. Ich hab keine Ahnung obs den in der richtigen Größe für dich gibt. Wenn du diese Reifen in der Dakar Variante nimmst hast du eine Karkasse die quasi unzerstörbar ist. Da kommt absolut nichts durch! Das merkt man bei der Montage und bei der Fahrt auf der Straße. Die müssen mit weniger Luft gefahren werden, weil die Karkasse so hart ist. E07 für den 50/50 Einsatz. E10 wenn es Gröber wird. 30/70.

Grüße
Nils
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Cameltreiber
Verfasst am: 11.7.2016, 20:27 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 28.02.2009 Beiträge: 368 Wohnort: 74535 Mainhardt
Hallo Jost,

den TKC hat Reinhard schon gut beschrieben, ist jetzt 3500 km hinten drauf und

macht hoffentlich noch 2000. Gefällt mir aber bei Nässe nicht so gut .

Noch etwas mehr Richtung Gelände geht der Michelin T 63 den fährt ein

Bekannter auf seiner Beta Alp 400 bei jedem Wetter und ist zufrieden.

Den werde ich als nächstes mal probieren.

Metzeler Sahara 3 hielt hinten nur 3500 km Sad und ist ähnlich dem Heidenau

K60 . Wobei mir der Heidenau ( auf meiner verkauften Camel sympathischer war).

Einfach mal probieren, viel Glück

Matthias
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Gerd
Verfasst am: 11.7.2016, 23:29 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 61 Wohnort: Hannover
jost42 hat Folgendes geschrieben:
Ahoi,

Mitte August geht es mit dem Kamel ... nein, nicht in die Wüste ... nach Rumänien.
Die aktuell montierten Trial-Reifen sind uralt und sollen vorher runter.

Habt Ihr eine Empfehlung neben den TKC80? Pannensicherheit im Gelände wäre ein besonderes Anliegen.

Grüße,

Jost


Wo willst du denn fahren ? Strasse, Nebenstrecken oder ins rough.

Mit dem TKC kommst du auf der Strasse und im Sand oder Schotter überall hin aber wehe es wird feucht da bist du damit verratzt verraten und verkauft und zwar gründlichst !!!!
Wenn schon einen strassenorientierten Reifen dann den Heidenau K60 aber glücklich wirst du in der rumänischen Pampa nur mit einem sehr groben Stollenreifen. Bergab in einem Hohlweg mit einer Mischung aus Wasser Lehm und 10 cm Kuhscheiße wärst du auch mit Spikes gut bedient.
Fahr mit den alten Schlappen runter und zieh unten was grobes auf.
Pannensicherheit gibts nur durch Luftdruck, nicht unter 1,8 bar.
Nägel hab ich mir schon in nem Acker eingefahren.

Gerd



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jost42
Verfasst am: 12.7.2016, 5:50 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 1645 Wohnort: Dresden
Moin,

da wir mit Gepäck fahren, werden wir auf das "rough" wohl verzichten und uns auf Feld- und Wiesenwege orientieren. Es soll ja kein Enduromania werden.
Aber unsere Ausflüge nach Polen und auch die Ligurientoour haben gezeigt, dass aus einem netten Waldweg auch gern mal ein Klettersteig oder ein ausgewachsenes Schlammloch wird. Und da ich sowieso neue Pneus brauche, können es ja gleich "die Richtigen" sein.

Am meisten Respekt hab ich übrigens vor den Stellen, wo der Bauer seinen Wirtschaftsweg frisch mit Bauschutt "ausgebessert" hat. Da würd ich am liebesten rüber tragen. ausgeglühte Türangeln und Baustahl sind noch das harmloseste, was sich da gern versteckt.

Ach so, wir fahren XT, XL und das Kamel auf nem Hänger runter ... ich könnte also tatsächlich was ganz "robustes" aufziehen Twisted Evil

Grüße,

Jost

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Gerd
Verfasst am: 12.7.2016, 10:04 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 61 Wohnort: Hannover
jost42 hat Folgendes geschrieben:
Moin,

Ach so, wir fahren XT, XL und das Kamel auf nem Hänger runter ... ich könnte also tatsächlich was ganz "robustes" aufziehen Twisted Evil

Grüße,

Jost


Da die ausgebauten Strassen in Rumänien immerfür allerlei Überraschungen gut sind sollte das Tempo ohnehin angepasst sein. Ergo hat man dort auch den Grobstollern seinen Spass , und ein Waldweg geht auch gern mal in ein Flußbett über.



oder endet etwas aprupt.

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jost42
Verfasst am: 13.7.2016, 18:04 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 1645 Wohnort: Dresden
Ahoi!

Ich hab die heutige ICE Fahrt dank WLan im Zug mal für eine Reifenrecherche nutzen können:

Optisch ist die Kombi Heidenau K67 hinten und Mitas E05 vorn erste Wahl. Das hatte ich bei meinem ersten Kamel auch schon. Allerdings sind die Reifen recht weich und bei schlammigem Untergrund sofort zugesetzt. Der TKC80 wäre die (teurere) Alternative.

Optisch noch "tragbar" ist der Mitas E07 auch noch und wahrscheinlich ist das auch der beste Reifen für Rumänien. Den gibt es allerdings nicht in 3.00 / 21 und 4.00 / 21.

(Was für Querschnitte gehen da denn alternativ drauf ... TÜV mal aussen vor gelassen)

Die Vernunftsentscheidung wäre der Heidenau K60. Aber wer ist denn schon vernünftig UND fährt ein Kamel? Dann doch gleich den Pirelli Garacross Twisted Evil

Naja, hab ja noch ein bißchen Zeit.

Stay tuned,

Jost

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Motoman
Verfasst am: 13.7.2016, 18:52 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 08.11.2012 Beiträge: 137 Wohnort: Freiburg
Hi Jost,

das Reifenthema ist ja in diversen Foren ein Dauerthema mit häufig kontroversen Meinungen. Wir fahren seit 8 Jahren auf den geländegängigen Mopeds den TKC 80. Einsatzbereich ist zunächst Anfahrt Straße auf eigener Achse, meist schon gute 1000 km, danach eine Woche überwiegend Gelände von Schotter über Matsch, Sand, Wasserfurten. Auf der Straße trotz der Stollen auch bei Regen immer gutmütig, der Grenzbereich deutet sich sehr sanft und beherrschbar an. Der Preis ist hinten schneller Verschleiss (ca. 3 - 4 tsd. km) vorne mehr als doppelt so lange Haltbarkeit aber mit starker Sägezahnbildung. Darüberhinaus singen die Schlappen auf Asphalt ihr eigenes Liedchen, das nervt mitunter. Im Gelände lassen wir die Luft auf ca. 1,2 bis 1,5 bar ab, die Traktion im Schlamm und der Fahrkomfort lassen sich dadurch erheblich verbessern. Platten hatten wir in der ganzen Zeit zum Glück noch nie, schleppen aber immer Schläuche und Montierhebel mit.
Für uns (3 Fahrer) bislang der beste Kompromiss. Aber bei der kurzen Halbwertszeit kann man natürlich auch was anderes probieren. Confused

Euch viel Spass, bin schon gespannt auf ein paar Bilder!

Grüße,
Bernd
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Holger
Verfasst am: 14.7.2016, 9:27 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 459
Hallo nochmals
Das finde ich sehr interessant,daß es hier so unterschiedliche Meinungen
zum TKC gibt...besonders der ungleichmäßige Verschleiß hatte mich total genervt
hinten waren komischerweise die "2 er Blöcke"(Lauffläche) fast ganz weg der "1er Block" hatte
noch gut 5 mm,was bei langsamer Fahrt an Trekkerfahren erinnerte
vorne auch extremer Sägezahn...Liegt das evt am Reifendruck oder Bremsverhalten..??
Mitas hatte ich mal auf dem Kanguro drauf....der ist bei Nässe auch sehr unangenehm
Tja Jost ,in der Wahl liegt die Qual.. Wink Laughing
LG
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quattro
Verfasst am: 15.7.2016, 20:24 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 1378 Wohnort: Odenwald
Die Schwäche des TKC bei Nässe ist ein Gerücht.
Wenn ich an die Fahrt hinter Bernd mit seiner 120 PS-Scrambler bei strömendem Regen denke, auf der Fahrt von Hering nach Lindenfels, kann ich nur sagen Hut ab.
Mit meinen damaligen Regentestsiegerreifen von Dunlop ohne Stollen war es nicht möglich schneller zu sein, was aber hauptsächlich nicht an mir lag.... Embarassed
Und wenn sie abgehen, dann völlig kontrollierbar mit Vorankündigung,
so kenne ich das jedenfalls von meiner Camel. Da kommt nix anderes mehr drauf.
Bei der Scrambler sind die Unterschiede auf trockener Bahn eher gravierender.
Reinhard

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