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<  Motor  ~  Oelfrage in die Runde

Laubfrosch
Verfasst am: 18.8.2016, 10:31 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Die Frage ist halt auch wieviel km legst Du jährlich zurück. Ich wollte halt nicht alle 3000km einen Ölwechsel machen. Deswegen fahre ich mit 10 W60 weil ich da den jährlichen Ölwechsel auf das 5 fache strecken kann. Im Endeffekt kommt mich dann das Vollsyntheseöl dann günstiger als normales 10 W40.

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ED
Verfasst am: 18.8.2016, 17:00 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 24.09.2013 Beiträge: 235 Wohnort: bei Erding
Und das schalten geht mit 60er Öl m. E. auch weicher.

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Beste Grüße

Norbert
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Sir1
Verfasst am: 18.8.2016, 17:19 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1981 Wohnort: Hygind, DK
Laubfrosch hat Folgendes geschrieben:
Deswegen fahre ich mit 10 W60 weil ich da den jährlichen Ölwechsel auf das 5 fache strecken kann.


Warum geht das? Verschleiß müsste ja gleich groß sein, egal wie "dick" das
Öl ist? Auch müssten die Schwebepartikel, die das "Filter" durchlässt gleich gross sein, egal welche Viskosität das Öl hat... hmmmm (Oder liegt die Antwort darin, dass du'nen externen Ölfilter hast?)

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Søren
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ralph
Verfasst am: 18.8.2016, 19:39 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 03.02.2007 Beiträge: 140 Wohnort: Albig bei Alzey
Sir1 hat Folgendes geschrieben:


Warum geht das? Verschleiß müsste ja gleich groß sein, egal wie "dick" das
Öl ist? Auch müssten die Schwebepartikel, die das "Filter" durchlässt gleich gross sein, egal welche Viskosität das Öl hat... hmmmm (Oder liegt die Antwort darin, dass du'nen externen Ölfilter hast?)



Hi SØren,
das Vollsyntheseöl ist scherstabiler. Als ich auch noch rictig viel gefahren bin, habe ich den Ölstand beobachtet: Wenn langsam der (ÖL)Verbrauch anstieg, wusste ich, das Öl wird jetzt dünn wie Pisse, die langen Moleküle sind durch die Kolbenringe und die Wälzlager "durchgeschnitten", das Öl ist reif zum Wechseln. Schon das (ur)alte HB hat für Vollsynthese längere Wexelintervalle genannt.

LG Ralph

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hol´n dich irgendwann ein, wenn du dich noch so beeilst.
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Sir1
Verfasst am: 18.8.2016, 22:36 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1981 Wohnort: Hygind, DK
ralph hat Folgendes geschrieben:

das Vollsyntheseöl ist scherstabiler.

Klar, erklärt weniger Ölverschleiss, aber einer der Gründe für ein häufiger Ölwechsel ist die Schwebepartikel wegzubekommen. Der Filter ist ja mehr ein Sieb als ein Filter - Und eigentlich sind die Additive die dafür sorgen, dass die Partikel schwebend bleiben deshalb eher kontraproduktiv, wenn diese nicht vom Ölfilter aufgefangen werden?

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Søren
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ronald
Verfasst am: 19.8.2016, 6:30 Antworten mit Zitat
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Das sehe ich genauso wie Soeren. Haeufiger Oelwechsel, wenn kein externer Oelfilter vorhanden ist. Gruesse Ronald

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Laubfrosch
Verfasst am: 19.8.2016, 7:48 Antworten mit Zitat
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Sodele schnell mal vom Handy.

Normales Mineralöl ist nach 3000km tiefschwarz beim ablassen. Wenn ich das Vollsyntheseöl ablassen hat es eine dunkelantrazit Farbe, und am Rand des Strahles ist sogar noch honiggelbe Farbe zu erkennen. Für mich heißt das das nach 15 000 km das Öl durch die bessere Schmiereigenschaften gar nicht soviel Abrieb durch Kolbenringe und den Zahnrädern im Getriebe aufgenommen hat. Also dürfte auch in der Kurbelwelle weniger Ablagerungen sein. Seit der Motor auseinder war mußte ich bei den Nikasilzylindern zweimal die Kolbenringe tauschen. Geöffnet wurde die Welle nicht. Der Öldruck ist auch nicht verändert gegenüber dem Neuaufbau des Motors.

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