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<  Fahrgestell  ~  Sporttrommelbremse

norbert
Verfasst am: 21.12.2008, 23:56 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4347 Wohnort: Lübeck
Ahoi allerseits

In der neuen Strega hat Bummi ja nen schönen Artikel zur großen Bremse geschrieben. Ich hab dazu ne Frage: Bummi sagt, die Bremsanker sollen am Bremsschild nicht richtig angezogen werden, das ginge auch schon wegen der Kronenmutter und dem Splint meist nicht.
Ich habe eine Benellitrommel, die bis auf daß sie ob der zusätzliche Kühlrippen halt noch ein wenig schmucker ist, ansonsten mit der Sportserientrommel baugleich ist. Warum soll der Anker nicht festgezogen werden, wenn er denn paßgenau auf dem Bund der Mutter sitzt? An der Hinterradbremse machen wir´s doch auch fest.

Der Bund der Mutter ist 3mm breit und hat einen Durchmesser von 15 mm (aus Erinnerung geschätzt), das Gewinde ist M 12. Ich dachte eigentlich an einen Anker aus 5 mm Alu, der trägt ja aber nur 3 mm. Und der soll dann auch noch etwas Spiel haben??? Ich vermute es kann nur darum gehen, daß die Anker von der Anlage am Bremsschild zur Anlage (auf der anderen Seite) am Gabelholm in einer geraden Flucht sein müssen, um die Gabel nicht zu verspannen. Aber das muß doch eigentlich passen, wenn die Stärke des Ankers stimmt. Wie gesagt er liegt einmal Außen (Tauchrohr), einmal Innen (Ankerplatte) an. Ich dachte 5 mm müßte passen.

Was sagen die Trommler dazu???

norbert



Zuletzt bearbeitet von norbert am 29.11.2013, 23:19, insgesamt einmal bearbeitet
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norbert
Verfasst am: 17.2.2009, 20:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4347 Wohnort: Lübeck
Wahrscheinlich der einzige (zumindest technische) Fred, der auch nach fast zwei Monaten keine einzige Reaktion hervorrufen konnte Shocked Gibt´s dafür ´n Schinken auf´m Treffen Very Happy ?

Dann unterhalte ich mich eben weiter alleine. Ob wohl jemand Erfahrungen mit der 320er Grimecca-Doppelduplex von Amex hat Rolling Eyes ?

ciao bertl
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corsacorsaro
Verfasst am: 17.2.2009, 21:05 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Norbert
Ein Kumpel hat das Ding vor Jahren in seine 750er Laverda reingebaut, einige Zeit (Jahre) daran herumgebaut, und dann vollkommen entnervt, weil es nie wirklich gebremst hat, wieder in Mannheim auf der Veterama entsorgt.
War wohl recht diffizil die ganze Angelegenheit. Und jeder "Sachverständige" rät etwas anderes. Man selbst bleibt aber irgendwie immer der Dummie. In der Strega stand doch neulich ganz viel über die Trommelbremserei, oder verwechsel ich da was?
Ciao Dirk

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corsarino
Verfasst am: 17.2.2009, 21:32 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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corsacorsaro hat Folgendes geschrieben:
Hallo Norbert
Ein Kumpel hat das Ding vor Jahren in seine 750er Laverda reingebaut, einige Zeit (Jahre) daran herumgebaut, und dann vollkommen entnervt, weil es nie wirklich gebremst hat, wieder in Mannheim auf der Veterama entsorgt.

...

Ciao Dirk


Moin,

wenn irgendjemand keine Lust mehr hat sich mit so einer Trommel zu beschäftigen, ich suche sowas... Mr. Green

Ich kann auch gerne eine Touring Duplextrommel in Zahlung geben...

Gruß, Andreas

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norbert
Verfasst am: 17.2.2009, 22:02 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Ach was Andreas Very Happy ,

ich hab´auch lange suchen müssen und glaube, daß man die schon in Griff kriegen müßte.

Dirk, ich neme an, du meinst die Duplex von Amex und nicht meine Benelli. Die Doppelsimplex kann ja wirklich nicht schwer einzustellen sein. Die Frage nach dem Bremsanker kam mir ja eben wegen dem Stregaartikel.

ciao norbert
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Laubfrosch
Verfasst am: 18.2.2009, 0:41 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Reparaturanleitung von Franz Josef Schermer Technik Sonderband 6006 Italiener Seite 107 ff da ist alles haarklein beschrieben.

Horst

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corsacorsaro
Verfasst am: 18.2.2009, 10:01 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Norbert
Du liegst richtig, es ging um die AMEX Doppelduplex. Sieht toll aus, war aber nicht in den Griff zu kriegen. Mittlerweile scheint es eine Menge Info dazu zu geben. Uns fehlte wahrscheinlich alles an Wissen was nötig gewesen wäre. So ein alter Fahrensmann aus den 60ern hätte das wahrscheinlich ruckzuck zum Bremsen gebracht. Dilettanten ole. In Mannheim hat sich jemand der Bremse erbarmt und hoffentlich mehr Ahnung und Glück gehabt.
Viel Spaß, Dirk

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alfred
Verfasst am: 18.2.2009, 11:15 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Horst
Das Buch von FJS über Italiener ist tadellos, speziell das Kapitel über Trommelbremsen.
Die Überlegung zuerst die Bremsankerplatten lose zu lassen, Bremse ziehen, damit sich die Bremsbacken an der Trommel besser anlegen und sich zentrieren., und erst dann die Steckachse und der Momentabstützungen festzuschrauben, ist für mich schlüssig.
Allerdings dürften dann offensichtlich die Fertigungstoleranzen großzügig sein.
Früher gab es einmal einen Bremsbelag von Ferodo "grün". Dieser Tip kam von einem österr. Staatsmeister der 1960Jahre.
Mfg Alfred
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Laubfrosch
Verfasst am: 18.2.2009, 12:50 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Alfred,

ich denke die Bremsbelagentwicklung ist seit der Zeit auch gewaltig vorangeschritten... (ist ne Vermutung...)
ich habe mir meine Beläge da http://www.rebi-gmbh.de/shop/index.php aufarbeiten lassen.
Meine Vorgaben waren:
- es muß lange halten
- und was am wichtigsten für mich war, es muß saumäßig gut bremsen

Gruß Horst

Beim Rennbetrieb ist die Haltbarkeit relativ. Da muß es dann noch besser bremsen!

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2Vclassic
Verfasst am: 18.2.2009, 13:04 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 126 Wohnort: Düsseldorf
Hmmm

schliessen sich die Vorgaben:

- es muß lange halten
- und was am wichtigsten für mich war, es muß saumäßig gut bremsen

nicht gegenseitig aus?

typischerweise werden für "alte Bremsen" für bessere bremsleistung weichere Bremsbeläge verwendet, welche aber einen höheren Verschleiss haben. Wobei sich dies bei Hobbyfahrzeugen mit niederiger Laufleistung als möglicherweise nicht so wichtig erweisen könnte.

Bremsbeläge die mit langer haltbarkeit beschrieben werden sind oft billig und Zahnlos.

Moderne Scheibenbremsen mit Sintermetalbelägen verschleissen auch die Bremsscheiben schneller.. bremst dafür gut und dosierbar...

_________________
Gruß

Michael (D)

Morini 3 1/2 S Bj 77
Laverda 750 SF2 Bj 74
BMW R 100 GS PD Bj 95
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alfred
Verfasst am: 18.2.2009, 13:26 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 107 Wohnort: Österreich, St. Pölten
Hallo Horst
Danke für den Link wegen der Bremsbeläge. Werde mal dort anrufen.
Jedenfalls waren diese Ferodo "grün" sehr weiche Beläge die bei den Bremsen der damaligen Rennmaschinen oft und gerne verwendet wurden. Die Lebensdauer reicht meist für eine Saison.
Über Fortschritte bei Bremsbelägen kann ich nicht viel sagen, außer dass Trommelbremsen immer wartungsintensiv waren, und die Belagauswahl bei Autos und Motorräder heikel war.
Meiner Erfahrung nach ist das wichtigste bei den Trommelbremsen ein gleichmäßiges Tragbild der Beläge. Bei den 160 mm Trommelbremsen der PUCH Motorrräder, habe ich die Backen beim Nocken jeweils 1 mm aufgefüttert und die Backen soweit überdreht, daß die Backen den Ducrhmesser der Trommel hatten. Bleche entfernt, fertig. Leider kann ich die 230 Bremse nicht mehr in die Drehbank einspannen.
Mfg Alfred
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Laubfrosch
Verfasst am: 18.2.2009, 14:24 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Alfred,
aber Rebi kann das. Deswegen sollst Du auch dein Rad mit Ankerplatten und alten Belägen da hinschicken. Die drehen dir dann die Trommel aus und touchieren dir die neuen Beläge.
Mir hat damals ein Freund die Trommel ausgedreht. (Er mußte nicht mal das Bett rausnehmen um das Rad aufzuspannen. Er hat solch eine große Drehbank.)
Meine neuen Beläge wurden dann von Rebi auf das Trommelmaß angepasst und das Tragbild war gleich auf der ganzen Fläche vorhanden.

Horst

@Michael
Klar schließt sich das aus, aber für meine Ansprüche funktioniert das. Ich fahre viel mit meiner 3 1/2 und benötige eine langlebige und doch zeitgemäße Bremse im Straßenverkehr
Zu den Sintermetallbelägen... Bei meinem Drei-Rädle habe ich die blauen Carbon-Beläge von Brembo drin. Angeblich sollen die für die Gußscheiben nicht so Materialmordend sein wie die Sinterbeläge. Es wird sich zeigen...

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norbert
Verfasst am: 6.3.2009, 22:41 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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ich muß sagen, daß ich doch schwer begeistert bin, daß sich hier nun ma langsam ein wenig geäußert wird. Very Happy
Aber kann nun auch mal einer nen Meßschieber in die Hand nehmen, um mir zu sagen, ob ich mit 5 mm dickem Bremsgeankern richtig liege. Ich vermute mal, die Maaße der beiden 230er Doppelsimplex Grimecatrommeln für die Benelli und Morini sind gleich.

märzi norbert
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morini
Verfasst am: 6.3.2009, 22:49 Antworten mit Zitat
Site Admin Anmeldedatum: 21.07.2005 Beiträge: 1123 Wohnort: Wermelskirchen
norbert hat Folgendes geschrieben:
5 mm dickem Bremsgeankern
.... wenn du mit dem letzten Wort das Widerlager/die Abstützung meinst: ja.

Hau rein
Achim
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norbert
Verfasst am: 29.11.2013, 22:53 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4347 Wohnort: Lübeck
Mal wieder was für die Alteiseninteressierten:

Da ich vorhabe demnächst Gummis auf die Felgen zu ziehen, damit ich die Karre endlich von den Holzböcken und damit von der Hebebühne bekomme, beschäftige ich mich wieder mit der großen Doppelsimplex.

Die Bremsanker, oder Abstützungen, wenn ihr so wollt, haben wie bei der Strada einen Lochabstand von 200mm, oben 8 mm und unten am Schild 12 bzw. 15 mm Bohrung. Die Problematik mit dem Bund, mit dem ich diesen Fred mal begonnen habe, besteht nach wie vor. Die Anker sind 5 mm stark, bei mir würden aber nur etwa 3 mm tragen wegen diesem Bund.



Normalerweise sind die Anker 25 mm breit. Würde das noch reichen, wenn ich hochfestes Alu nehme und eine 15er Bohrung setze?

Dann geht es weiter mit den Zügen: Die Bremsschlüssel haben eine Bohrung, in die Laschen für den Zug eingehängt werden. Ich habe mir im Laufe der Zeit zwei Modelle dieser Laschen zugelegt. Einmal eine schlichte Blechlasche, in die eine kleine "Tonne" eingelegt wird, in der der Nippel des Zuges eingehängt wird. Das zweite Modell ist etwas massiver ausgestaltet und dort kann der Zug dirkt eingehängt werden. Ich tendiere zur Variante 2. Was meint ihr?



Hier habt ihr auch die Varianten der Einstellschrauben. Oben ist die Schraube mit in den Zug eingearbeitet (den Zug hat mir freundlicherweise der Laubfrosch zur verfügung gestellt). Unten die Variante, die sich aus einer M7 Inbusschraube herstellen läßt (ich habe sie geschlitzt, um den Zug selbst einfacher gestalten zu können). Spricht etwas dagegen?
Übrigens hat Horscht seine Einstellschraube ein Feingewinde, meine ein normales, und beide passen in das Gewinde des Widerlagers am Bremsschild Shocked.

Ich will keinen Bremszugverteiler auf halbem Weg, sondern habe mir einen Waagbalken selbstgeschnitzt. Ich denke er sollte funktionieren. Wenn nicht, kommt dann doch die sündhaft teure Maguraarmatur dran, die unterm Bett lagert. Aber ich wollt gern die alten Hebel dran haben.



Ich weiß, kann man alles auch in der Strega verwursten, aber ich stell ja auch gern mal ein, zwei Fragen. Außerdem, sollte Dulcinea jemals fertig werden, hätte ich noch genügend Döntjes, um ein ganzes Heft zu füllen Laughing Außerdem bin ich es etwas leid, in diesem Forum fast nur noch was über Marketingstrategien oder Elektronikthemen zu lesen Rolling Eyes

ciao norbert
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