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Laubfrosch
Verfasst am: 30.11.2013, 9:28 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Variante 2 ist besser, war bei meinen Tornato Ankerplatten serienmäßig dran. Wie willste das sonst untewegs machen wenn dir mal ein Zug reißt? Lötkolben und Zinn haste wohl kaum dabei. Das ist was für die Rennerei im Fahrerlager, aber selbst da verwendet diese Laschen keiner mehr. An der Ceriani Rennbremse habe ich Lasche 1 auch noch dran da bleibt aber als Schnellösung für unterwegs dann nur der Schraubnippel am Bremsseil und das ist suboptimal.
Zu dem Bund, je dichter der Bremsanker an der Ankerplatte anliegt desto besser für die Kräfte die auftreten. Also großes Loch damit es auf den Bund draufgeht. Außerdem reicht sonst das Gewinde nicht mehr um entweder eine Stoppmutter oder ein Sicherungsdraht durch das Loch zu ziehen. Schau doch mal bei BMW nach, die haben doch bei den /5 /6 Modellen auch Bremsanker die hübsch aussehen.
Und die Magura Version halte ich von der Verstellung oben am Hebel für besser weil da das ganze Widerlager verschoben wird. Ist halt die Frage willst Du möglichst Original oder willst Du was individuelles.

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Ich bin kein Baiker, ich bin ein Smilie!
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norbert
Verfasst am: 30.11.2013, 13:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Auch bei meinem Eigenbauwaagbalken wird das ganze Widerlager über die Verstellmutter/-Scheibe verschoben Very Happy

Hier ein Foto des Prototyps im Rohbau


norbert
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norbert
Verfasst am: 8.3.2014, 23:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Nun, nachdem ich mir vernünftiges Material besorgt und meine Streben geschnitzt habe, bestätigt sich mein Verdacht! Sowohl eine Strebe, die zu einer Touring Duplex als auch die von einem Amphibium zur Verfügung gestellten, die zu einer 230er Doppelsimplax gehören, sind nicht aus Spaß verbogen. Es braucht eigenlich einen Versatz von 4-5 mm:




Im Grunde kann das nur korrekt funktionieren, wenn man auf die Mutter vor dem Bund verzichten würde. Der Bolzen kann nach Innen eigentlich nicht weg, dennoch möchte ich keine losen Dinge an der Bremse haben Laughing . Also macht es doch wohl eher Sinn, die Alustreben irgendwie kontrolliert zu kröpfen, oder? Wie gesagt, alle Streben, die ich bisher gesehen habe, sind nicht gerade sondern leicht verbogen und verspannen letztendlich.



Aber was sagt der Inschenör beim Tüv, wenn ich mit einem gekröpftem Anker daherkomme Rolling Eyes Vielleicht lieber über einen langen Weg unter einer Presse mit entsprechenden Zulagen. Ist klar, wird eher auf Schraubzwingen hinauslaufen, die auch diesen Zweck erfüllen sollten. Irendwie möchte ich diese Spannung da ein wenig raus haben Rolling Eyes

norbert
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Laubfrosch
Verfasst am: 9.3.2014, 5:13 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Norbert mach dir keinen Kopf drum. Das sieht der Prüfingenieur nicht. Und messen kann er das bei eingebautem Vorderrad auch nicht. Ich habe das damals vor über 400 000km auch gesehen und mir war es egal. Es hat so bis letzes Jahr vor meinem Umbau auf Scheibenbremse einwandfrei funktioniert.

Grüßle vom

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Harald aus den Bergen
Verfasst am: 9.3.2014, 9:50 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Vorschlag:
Die Bundmutter weg und mit einer Untermaß Beilagscheibe ersetzen, der du ein passendes Innengew. verpasst hast. So kann der Bolzen auch im Zerlegungsfall - und nur da hat die Mutter überhaupt einen Sinn - auch nicht nach innen fallen.
So ist der Versatz schon minimal und ev. kannst du das verbleibende (-) dann verschmerzen.
(Biegen ist wirklich nicht schön...)

EditPS; Und die Kräftegeometrie ist dann auch noch verbessert, weil der Hebelarm auf den Bolzen minimiert wird!

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Bonne Route, Harald


56er Baujahr
meine MM war eine 10er bis '16
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norbert
Verfasst am: 9.3.2014, 12:35 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Ja, vielleicht wäre eine 4-5 mm starke 15 mm Buchse (die Abstützungen sind ja nun dafür gebohrt) als Ersatz für die Mutter die beste Lösung. Hatte ich auch schon im Kopf. Letztlich ist diese Mutter wirklich überflüssig, es bräuchte tatsächlich nur einen Bund, damit sich das Gewinde nicht in die Bohrung frißt.

Danke für eure Anteilnahme Wink

norbert
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norbert
Verfasst am: 8.5.2014, 18:15 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4348 Wohnort: Lübeck
Nun nochmal eine Frage zur Führung der Züge (beide von oben, also Waagbalken an der Hebelei):

Die Lampe muß recht weit runter, eigentlich schon fast an die untere Gabelbrücke ran. Dann beide Züge nach links rüber. Der rechte muß ja nun wieder zrück auf seine Seite. Habt ihr den hinten um die Gabelholme rum, oder führt ihr den zwischen den Holmen nach rechts? Ersteres scheint mir auf den ersten Bick besser.
Da ich ja noch aufgebockt habe, habe ich die max. ausgefederte Länge ja vorliegen, da gibt´s somit kein Vertun.

ciao norbert
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corsarino
Verfasst am: 8.5.2014, 18:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Norbert,

auch ohne jetzt in die Garage zum Nachschauen zu gehen, kann ich mich erinnern schon zu viele Züge und Wellen gesehen zu haben, die bei Verlegung "hinter" der Gabel gerne mal vom Lenkanschlag gequetscht wurden...

Daher lege ich gerne auch mal "vorne" rum.

Hauptsache weite Bögen und insofern beweglich, daß bei einfedern keine zu engen Bögen entstehen.

Gruß, Andreas

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norbert
Verfasst am: 26.5.2014, 18:00 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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So, ich habe nun meinen Kollegen dazu gebracht, die Drehbank, die wir vor ein paar Jahren für die Berufsvorbereitung angeschafft haben, in Gange zu kriegen, und ihm zwei-drei Aufträge vermittelt Laughing

Hiermit sollte das oben beschriebene Problem der unfluchtigen Bremsankerabstützungen gelöst werden. Es dürfte damit nur noch einen Versatz von 1 mm geben, den ich akzeptiere.



Ein paar passgenaue Bowdenzugendhülsen etc. sind fällig, sobald es aufgrund von Urlaub (den ich den Teilnehmern gewähre Wink ) zu Leerrlauf kommt, also am Mittwoch Laughing

norbert
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norbert
Verfasst am: 27.8.2014, 20:27 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Nun gut, es geht ans Gelöt:

Ich hab´mir vor einigen Jahren beim Alexander auf nem Teilemarkt einen Satz Züge für die Bremse gekauft (die Seile mit einem festen Nibbel, die Lötnibbel und eben jene schlichten Blechlaschen). Hülle kommt mit Teflon.
Nun stelle ich fest, daß die Lötnibbel eigentlich 2,5 mm haben, obwohl das Seil 2,0 mißt Rolling Eyes Was soll ich davon halten?

Ich hab mir mal sagen lassen, man soll
1. den Lötnippel drüberschieben
2. den Teil des Seils, der in dem Nibbel stecken soll leicht verzinnen
3. den Nibbel in Position schieben
4. das Seil am übrigen Ende aufspleißen z.B. mit einem Körner
5 und dann verlöten

sehe ich das so richtig?

Wäre es nicht doch angebracht einen 2,0er Nibbel zu nehmen, oder sollen die 0,5 tatsächlich zugegossen werden?

Wie macht ihr das mit den Zügen, damit sie nicht an der Lampe scheuern?

Andreas, ich glaube nicht, dass der hinter den Holmen nach rechts gelegte Zug in den Lenkanschlag kommen kann. Ich hätte halt gern möglichst wenig Scheuerei an der Lampe und den Standrohren ... vermutlich ist aber der Weg zwischen den Holmen doch der sinnigere.

norberto
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corsarino
Verfasst am: 27.8.2014, 20:46 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Norbert,

wenn du erst verzinnst und dann aufspleissen willst, naja, viel Spaß dabei...

Also evtl den Punkt vergessen.


Gaaaanz wichtig ist neben vielen anderen Punkten auf jeden Fall, daß beim Verlöten das Lötzinn auf der anderen Seite des Nippels rauskommt.
Wenn da nix rauskommt, dann ist der Nippel inkl. Drahtgeflecht nicht vollständig verlötet.

Ergebnis ist dann unter Umständen eine sehr Plötzlich nachlassende Bremsleistung mit mindestens mal 150% Adrenalinausstoß...

In irgendeiner "Oldtimer Markt" war doch vor ein paar Monaten mal ein bebilderter Bericht. Vielleicht finde ich den noch, dann muß ich selbst keine Bilder machen.

Wenn du den Zug "hintenrum" legst, dann gib ihm mit einem lockeren Kabelbinder eine Richtung vor, sonst wird das Ding gequetscht.

Gruß an die Ostsee, Andreas

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norbert
Verfasst am: 27.8.2014, 21:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Ist schon klar, daß es da durchlaufen muß. Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum man einen 2,50er Nibbel für nen 2,0er Zug nimmt, weil durchlaufen würde da sonst eben kaum noch was.
Mich hatte Punkt 2 auch verwundert, aber irgenwo hab ich das her und es gab auch eine Begündung dafür.

Ich geh auf jeden Fall zwischen die Holme mit dem Kabel und guck mal, wie ich sie hinter der Lampe halte Wink


Zuletzt bearbeitet von norbert am 27.8.2014, 21:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Camelreiter
Verfasst am: 28.8.2014, 12:53 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Hallo Norbert,

hier habe ich meine Nippels etc. bestellt:

http://schreiber-zweiradshop.de/Bowdenzuege/

Vielleicht hilft das ja bei der auswahl von Zügen und Nippeln.

Gruß Erhard
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norbert
Verfasst am: 5.9.2014, 20:40 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Danke Erhard, ich bin derzeit versorgt.

Hinter der originalen 3 1/2 er Lampe kann ich die Züge nicht halten, es wird darüber gehen.

Die Idee, die Außenhüllen mit dem Dremel zu kürzen, mag ja ganz sinnig sein, aber nicht bei einem Teflonzug, der schmilzt dann schön zu Rolling Eyes Zum Glück haben wir einen guten Saitenschneider.

Soll man nun die Züge in der Teflonhülle wirlich ohne alles führen? Ist klar, nix Verharzendes. Aber auch kein schwarzes MoS2, dass mittlerweile zu meinem Universalfett geworden ist (Schwinge, Radlager, Lenkkopf ...)? Damit habe ich eigentlich gute Erfahrungen auch bei Kupplungszug und DZM-Welle etc. gemacht, allerdings ohne Teflonhüllen.

norbert
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corsarino
Verfasst am: 5.9.2014, 20:47 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 2570
Norbert,

ich schmiere meine Teflon-Dingens wie jeden normalen auch.
Die letzten X-Jahre ist noch nix aufgequollen, zu Staub zerfallen oder ähnliches.

Was soll denn passieren?

Auf jeden Fall geht´s gefühlt leichter als ohne Schmiere.

Gruß, Andreas

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