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<  Wollte ich mal los werden  ~  Literaturtipps

norbert
Verfasst am: 6.12.2018, 13:59 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 3282 Wohnort: Lübeck
Ich mach hier mal nen neuen Fred auf, der ja vielleicht auch gerade zu dieser Jahreszeit das eine oder andere Weihnachtsgeschenkdilemma etwas abmildern könnte.

Wie gehabt, kommt ihr um ein wenig Gesülze nicht herum:
Auf der Suche nach Urlaubslektüre in meinem Bücherregal fällt mein Blick auf jenes famose Werk von 1974, durch das sich sicher einige von uns, der ein oder andere auch bis zur letzten Seite gekämpft hat "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten". Mir fiel dieses Buch auf einer mehrmonatigen Trampreise durch Westeuropa 1979 in seiner englischen Version in die Hände. Starker Tobak, erfüllte aber die Anforderung, länger als nur ein paar Tage im schmalen Handgepäck nützlich zu sein. Da es mich seinerzeit schon beeindruckt hatte, dachte ich, es vielleicht noch einmal zu lesen. Als ich es rausziehe, fällt mir als erstes dieser Aufkleber, der offensichtlich als Lesezeichen gedient hatte in die Hände.



Ich hatte die Rückreise so hingezirkelt, dass mich ein LKW-Fahrer in Le Mans pünktlich zum Training des GP abgesetzt hatte Wink

Bei der Suche nach einer deutschen Ausgabe fiel mir ein anderes Buch auf: Matthew B. Crawford, "Ich schraube, also bin ich", im amerikanischen Original "Shop Class of Soulcraft", 2009. Der Autor ist Philosophieprofessor, der seinen gut bezahlten Job in einem Think Tank aufgab, um eine Motorradwerkstatt zu eröffnen. Laut DIE WELT singt ein Philosoph das Hohelied des Handwerks. Auf den ersten Blick macht es mir einen guten Eindruck und ist sicherlich deutlich leichter verdaubar als das Werk von Robert M. Pirsig.



Wer einen schönen, stimmungsvollen kommentierten Bildband vom europäischen Renngeschehen Anfang der Siebziger bevorzugt, dem empfehle ich wärmstens den "Continental Circus" vom T&T Verlag, 2013



Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja auch noch was zum Thema ein ...

Ansonsten wünsche ich allen jetzt schon mal Apfel, Nuß und Mandelkern bis zum Abwinken und kommt gut rüber.

norbert
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1200cc.v2
Verfasst am: 13.12.2018, 20:38 Antworten mit Zitat
Colomi Colomi
Anmeldedatum: 14.06.2018 Beiträge: 9
Servus!

Lustig, das Buch mit dem Zen und der Motorradwartung hatte ich bis vor kurzem doppelt in meinem Bücherregal stehen, zweimal geschenkt bekommen... Wink Jetzt hat eins davon ein Arbeitskollege geschenkt bekommen... Very Happy

Geht aber erstaunlich wenig um Motorräder, vielmehr um Philosophie und den Begriff von Qualität und was alles darunter verstanden wird, ich habs auch nach drei Anläufen noch nicht bis zum Ende gelesen... Rolling Eyes

Was ich aber auf die schnelle empfehlen kann sind die Bücher von Ted Simon, namentlich Jupiters Travels und Dreaming of Jupiter! In beiden gehts um seine Weltumrundungen auf dem Motorrad, in 40 Jahren Abstand. Auf der zweiten Reise wurde er 70, ich fands sehr faszinierend wie er viele markante Orte der ersten Reise nochmal besuchte und wie viel sich oft geändert hatte!

Frohe Weihnachten!

Martin
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ipeco85
Verfasst am: 13.12.2018, 20:50 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 11.05.2011 Beiträge: 142 Wohnort: Wien
auf deutsch:
Jupiters Fahrt: Mit dem Motorrad um die Welt. Rowohlt Verlag, 1993, ISBN 3-499-12653-2, S. 400.
Jupiters Träume: Mit dem Motorrad um die Welt. Rowohlt Verlag, 2007, ISBN 3-499-62388-9, S. 480.

und andere:
Anders reisen grenzenlos: Fahrt des Lebens. Vom Unterwegssein und Ankommen. Rowohlt Verlag, 1985, ISBN 3-499-17562-2.
Fahrt des Lebens. Vom Unterwegssein und Ankommen, Rowohlt Tb, 1985, ISBN 3-499-17562-2.
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Camelreiter
Verfasst am: 14.12.2018, 0:32 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 1096 Wohnort: 63755 Alzenau-Hörstein
Hallo,

diese Bücher kenne ich alle und habe sie auch zumindest teilweise gelesen. Manch wegen langweiligen Text abgebrochen. Eins möchte ich hier hinzufügen was auch sehr für Österreicher interessant sein könnte, da die originale Maschine "Puch 250" im Technischen Museum (leider nicht weiter angegeben) eine Platz haben soll. Es ist "Indien - Lockende Ferne" von Max Reisch und beschreibt die Reise zweier Studenten auf oben genannten Mopped von Österreich nach Indien und zurück im Jahr 1933. ISBN gibt es keine und meine Museumsausgabe ist von 1956 Verlag Ullstein Wien.

Gruß Erhard
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