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Verfasst: Dienstag 25. Juni 2019, 21:47
von Zwoehn
Klingt interessant, theoretisch könnte man dann nicht die Ölpumpe außen am Gehäuse an den Zylinderköpfen/Ventildeckeln anschließen und somit die Zylinderköpfe kühlen??? :) :) bevor die Ölpumpe garnicht mehr gebraucht wird? :wink:

Gruß Sven

Verfasst: Dienstag 25. Juni 2019, 23:37
von Stefan Bigalke
Genau! :D
... und wenn der Öldruck mal weg ist, weil die Pumpenantriebsschnecke durchzurutschen beliebt, dann passiert: NICHTS! Außer, dass der Kopf so heiß wird, wie bei serienmäßigen Morinis. :spitze:

Gruß, Stefan Bigalke

Verfasst: Mittwoch 26. Juni 2019, 10:47
von Stefan Bigalke
v2fan hat geschrieben:Hallo Stefan,

i.... Vielleicht finden wir aber auch eine Lösung mit einem Fallstromvergaser oder mit einer separaten Schwimmerkammer a la SSI.

Einspritzung wird nicht die volle Begeisterung bei den Veranstaltern hervorrufen, sofern auf Zeit gefahren wird. Sowohl Manfred als auch Irma publizieren ja ein Reglement, an das sich die Teilnehmer dann mehr oder weniger halten.

Viele Grüße, Rüdiger.
Schade! Eine Einspritzung würde Vieles einfacher machen!


Ansonsten finde ich meine Lösung -zumindest für die Rennstrecke- ganz o.k..
Vielleicht sollte man die Schwimmerkammerbelüftung anders positionieren.
Ich weiß nicht, wie die Anreicherung im Volllastsystem bei SSI-Vergasern funktioniert...
Einige Alteisenfahrer ziehen aber die modernen Vergasern den alten Vergasern vor. Sie tricksen auch mit der Schwimmerkammer und versuchen das Beste aus der Volllastanreicherung zu machen:

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Gruß, Stefan Bigalke

Verfasst: Mittwoch 26. Juni 2019, 17:15
von v2fan
Peter, wir haben hohe Ziele, da darf man nicht so schreckhaft sein.

Verfasst: Mittwoch 26. Juni 2019, 17:23
von v2fan
Hallo Stefan,

Jako hat mal sowas gebaut. Leider nur in klein, vielleicht siehst du genug.

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Grüße, Rüdiger.

Verfasst: Sonntag 30. Juni 2019, 08:00
von v2fan
Hallo Stefan,

die Lösung auf dem Kraftei sieht ja ganz ähnlich aus wie auf der Ducati von Jako.
Nur dass man auf deinem Foto mehr erkennt.

Hat denn jemand einen Vorschlag für Airbox oder Luftfilter bzw. Ansaugsystem ?
Einen Ramair Filter wie auf dem Foto hab ich auf dem Weg nach Morano getestet. Lässt bei Regen Wasser durch. Auf der kontrollierten Umgebung einer Rennstrecke mag das gehen, am Malojapass war ich nicht so glücklich damit. Naja bergab läuft das Känguruh auch auf einem Topf ganz gut.

Einen Rahmen, an dem man schweissen darf, weil er schon mal zersägt wurde, hab ich schon mal aufgetrieben. Kleine Anprobe: Tank von 125er und TZ-Höcker sehen schlank aus, aber würden größere Änderungen am Rahmen erfordern.

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Der 350-Tank hat Platz für die originalen Luftfilter aber ist für meinen Geschmack zu breit.

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Eine Airbox vom Känguruh kollidiert mit den Aufnahmen für die Zündboxen.

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Das Ziel der Überlegungen ist, dass beide Zylinder bei allen Betriebsbedingungen gleich viel Luft bekommen.

Danke für eure Unterstützung.
Rüdiger.

Verfasst: Sonntag 30. Juni 2019, 10:59
von Stefan Bigalke
Moin Rüdiger,

meine Vorstellung (die ich leider nie umgesetzt habe) vom idealen Luftfilterkasten sieht folgendermaßen aus:
Eine horizontale Alublechplatte etwa auf Höhe Unterkante Tank. Diese Platte dichtet mit einer (Schlauch-?)Dichtung zum Tank hin ab. Dadurch wird das Tankunterseitenblech selbst zum Bestandteil des Luftfilterkastens.
Auf diese Weise wird bei Originaltankverwendung das größtmögliche Luftfilterkastenvolumen gegeben! Bei Vergaserverwendung sollte das Ziel sein, ein möglichst großes, beruhigtes und kühles Volumen sauberer Luft bereit zu stellen. Allerdings darf der Druck im Kasten bei hoher Fahrgeschwindigkeit nicht ansteigen, weil damit der Vergaser nicht umgehen kann. Das geht dann eigentlich nicht mehr ohne Drucksensor und entsprechender Gemischsteuerung.

Der Lufteinlass wäre am Lenkkopf, innen dann ein paar Bleche, um Regentropfen abzufangen und die Luft zu beruhigen. Außerdem hinten eine kleine Öffnung, die Überdruck im Kasten verhindern soll.

Die eigentliche Luftfilterung ist fast egal. Könnte man weglassen, aber die Luft wird auch durch Filter beruhigt, lässt sich besser abstimmen und der Motor lebt länger. Wenn man beispielsweise die Originalgummis zwischen Vergaser und Luftfilterkasten weiter verwendet, dann könnte man einfach von oben an der entsprechenden Stelle einen kleinen Schaumfilter auf die Alublechplatte bauen.

Gruß, Stefan Bigalke

Verfasst: Sonntag 30. Juni 2019, 13:53
von norbert
Über diese Lösung den Tanktunnel zum Lufi zu machen, habe ich auch schonmal nachgedacht. Eigentlich müßte das gehen. Aber da ist ja auch noch das Zentralrohr ...

Rüdiger, für die Boxen hast du Platz genug im Rahmendreieck. Von allen serienmäßigen Luftfiltern ist der der Enduros (Chopper) sicherlich mit Abstand der beste.

norbert

Verfasst: Sonntag 30. Juni 2019, 14:28
von ipeco85
Beim Treffen fotografiert:

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Viele Grüße
Peter

Verfasst: Montag 1. Juli 2019, 18:44
von huub

Verfasst: Dienstag 2. Juli 2019, 11:29
von Stefan Bigalke
huub hat geschrieben:wollte diese mal probieren...
https://www.aliexpress.com/item/3296930 ... st=ae803_3
Superidee! Machst Du bitte ein paar Fotos mit entfernter Schwimmerkammer, wenn die Dinger bei Dir sind?
Vielleicht ist ja ein Manual dabei aus dem man erfährt, ob man den Vergaser weiter neigen kann.
Auf jeden Fall sind schon mal Choke und Einstellschrauben auf der richtigen Seite und der Vergaser für Viertakter geeignet. Der Spritpegel scheint mir recht weit von den Mischkammern entfernt zu sein aber hier gilt: Versuch macht kluch! :D

Gruß, Stefan Bigalke

Praxistest in Most

Verfasst: Samstag 10. August 2019, 08:44
von v2fan
Also Jungs & Mädels,

damit das alles nicht so theoretisch bleibt wollen wir nächste Woche nach Most zum testen. Weil mein Fragment in so kurzer Zeit nicht fertig geworden wäre habe ich kurzfristig in Italien einem alten Herrn sein Ringgerät abgekauft. Ich habe damit eine Basis mit 69er Kolben, L5 Nocke und PHBH28. Nachteil ist, dass das wohl nicht mehr als 3einhalb durchgeht, sondern ich habe als 4einhalb gemeldet. Bin halt der Underdog in der 500er Klasse gegen SR, Honda, Ducati und Laverda.

Gewisse Anpassungen bzgl Sitzposition, Fussrasten und Bremspumpe waren notwendig,
Auch hat leider der Auspuff schon bei der Probefahrt aufgesetzt, deshalb habe ich längere Federn spendiert und weil die Gabel kurz vorm durchschlagen war habe ich sie etwas mehr vorgespannt mit zwei 20mm Hülsen.

Dann noch die Bremsen vorne und hinten etwas optimiert, und die Übersetzung für Most angepasst, gestern erster Start im Hot: tönt gut.

Die Startnummer 36 hat eine besondere Bedeutung: das Geburtsjahr von Mario; er ist bis letztes Jahr noch damit am Adriaring gefahren. Daher bin ich froh, dass ich die Nummer in der Klassik-Trophy behalten darf.

See you in Most.
Rüdiger.

Verfasst: Sonntag 11. August 2019, 16:26
von Grufti
Hallo Tifosi,
von K&N gibt es einen Filter mit 40 Grad Anschlussgummi, der nach unseren Erfahrungen gut auf einen PHBH 28 passt und der einigermaßen unter dem Tank untergebracht werden kann. Typ R-1100. Bedüsung für eine aufgemotzte 3 1/2 ist unproblematisch.

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Verfasst: Dienstag 20. August 2019, 21:06
von v2fan
Hallo Hartmut,

deine Antwort hab ich jetzt leider zu spät gesehen, und bin am Wochenende offen gefahren.
Bedüsung war anfangs 150, wir sind schrittweise runter bis auf 130 dann lief sie gut, aber immer noch mit Ölresten am Auspuffende. Im zweiten Lauf dann noch weniger, aber das war dann ZU wenig.

Auf die Spitze in der 500er Klasse fehlen mir in Most rund 18 Sekunden, davon kann ich gerne mal die Hälfte auf mangelnde Fahrkünste verbuchen. Aber auf der Geraden bin ich immer noch rund 20 km/h langsamer als die schnellen 500er (SR und Honda). Der Motor dreht auch mit der besten Bedüsung nur bis 8000, zieht aber bis dahin gut.

Da könnte auch eine längere Übersetzung helfen, falls jemand ein 15er Ritzel übrig hat, bitte melden.

Wenn ich Sören's Fred verfolge und die alten Kurven von Marcus und Gunnar betrachte, dann liegt's vielleicht auch an den grauen Zündboxen. Wo gibt's denn die roten, die Marcus getestet hat, bzw. wie müsste man die Schaltung ändern um etwas mehr Frühzündung zu bekommen und die auch erst später abfällt ?

Plan B ist dann Ignitech, der Geber dafür liegt schon bereit.

Falls jemand die Ergebnisse verfolgt: ausgefallen bin ich im zweiten Lauf wegen einer gebrochenen Schaltstange, die mussten wir im Training schon mal geradebiegen und das hat sie wohl 'krumm' genommen. Ist also nix passiert und ich war wegen der kleinen Hauptdüse eh zu langsam.

So jetzt hör ich mal auf zu jammern, das Wochenende war ja ein voller Erfolg; wir haben alles getestet was wir probieren wollten, ich hatte jede Menge Spaß und meine 36 war die schnellste Morini auf der Piste von Most.

Euer Rüdiger.

Verfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 14:15
von v2fan
Hallo Morinitreiber,

hier war ja etwas Funkstille, aber Winterzeit = Bastelzeit.

Mein Wunsch nach einem größeren Ritzel (15er) wurde nicht erhört, vermutlich weil es gar nicht reinpasst, oder hat es jemand mit einer 520er Kette schon mal geschafft ?
Wie sieht das dann aus ?

Sonst muss ich wohl ein Hinterrad fahren, das Kettenblätter bis 30 oder 33 erlaubt, und weiterhin vorne 14er. Oder auf 428er umrüsten ?

Ansonsten kümmere ich mich gerade um die Beatmung und bin weiterhin fasziniert von Stefan's kreativer Vergaserkonstruktion. Allerdings wollte ich es zunächst bei 30Grad belassen, das sollten die Dellortos dann grade noch schaffen. PHBH30 ist jetzt die nächste Stufe. Dazu würde ich gerne in den Kopf die größeren Ansaugstutzen einsetzen. Habe 13.04.39 hier liegen, siehe Foto. 500er haben die Teilenummer 13.04.24, kann mir jemand die Abmessungen nennen, ich habe leider noch kein Muster hier. Welches Gewinde im Kopf ? Verwenden die 501er Motoren auch diese Stutzen oder nochmal andere ?

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Ansonsten liegt auch meine Strassenmaschine in Teilen auf der Werkbank, aber das ist eine andere Geschichte.

Frohes Schrauben,
Rüdiger.