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<  Sonstiges  ~  Meine ersten 900 Morini-Kilometer

Tapir1962
Verfasst am: 6.5.2020, 16:35 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
Hallo Zusammen,
nachdem ich mich im November 2019 mit einer schon ein paar Jahre nicht mehr gelaufenen Tremezzo beglückt habe (K1 von 1981), bin ich mittlerweile in den letzten vier Wochen knapp 900 Kilometer gefahren - davon allein 500 Kilometer an einem Wochenende zwischen Mainz und Bonn.
Neu gemacht habe ich den Kettensatz, den Zahnriemen, die Reifen, Bremsbeläge vorn und Bremskolben überholt, Die Gabel überholt mit neuen Simmerringen, Stahlflex-Bremsleitung eingebaut sowie das Öl gewechselt und die Ventile eingestellt. TÜV hat sie anstandslos bekommen.
Nach ersten Problemen vor allem im Teillastbereich läuft sie inzwischen deutlich besser, der vordere Zylinder verbrennt immer noch etwas fetter als der hintere, aber insgesamt zufriedenstellend. Kompression ist auf beiden Zylindern gleich, etwa bei 8 bar (für die Genauigkeit des Messgeräts übernehme ich allerdings keine Haftung). Der Verbrauch hat sich auf 4,5 Liter eingependelt - bei ziemlich engagierter Fahrweise. Teillast ist immer noch die Schwäche. Ist man erstmal einige Zeit bei 4.500 min hängen geblieben, will sie sich sehr ungerne aus diesem Bereich herausbewegen. Dann hilft nur Gas bis zum Anschlag (das akzeptiert sie nicht immer) oder runterschalten und dann dreht sie sofort bereitwillig bis über 8.000 min.
Insgesamt macht mir meine erste Morini extrem viel Spaß, wenngleich ich finde, dass 150 Kilometer am Stück schon etwas ambitioniert sind (ich bin 57) und ich dann eine längere Pause brauche - was in Zeiten wie diesen gar nicht so einfach ist. 265 Kilometer am Stück fand ich schon sehr anstrengend - nicht zuletzt aufgrund der harten Federung hinten und dem Gefühl, dass man den Motor immer fordern muss, um zügig voranzukommen.
Begeistert bin ich davon, wie sich die Morini in engem Kurvengeschlängel schlägt. Einen Anteil haben da sicher auch die Heidenau-Reifen (vorn 100/90), die mir ein super Gefühl und eine tolle Rückmeldung geben. Wenn man von einem größeren Motorrad kommt (Aprilia 1200 Caponord) neigt man anfangs dazu, Kurvenradien zu eng zu fahren. Mit der Zeit gibt sich das aber.
Das Fahrwerk vermittelt Präzision, obwohl es durchaus ein gewisses Eigenleben entwickelt, vor allem bei Bodenwellen. Langfristig lohnt sich vielleicht doch, die mitgekauften Marzocchis zu überholen zu lassen und die einzubauen. Vielleicht sogar ein Lenkungsdämpfer?
Die Bremse (Einzelscheibe) ist okay, aber richtig gut ist eben anders (vor allem wohl in Notsituationen). Immerhin hilft die Hinterradbremse. Da hatte ich schon Mopeds, die diesbezüglich ein Totalausfall waren.
Das Getriebe (meine ist auf Linksschaltung umgebaut) ist eine Schwachstelle und erfordert sehr definiertes Schalten - vor allem von 2 auf 3 und von 3 auf 4 - wobei man trotzdem manchmal im Gang bleibt und den Hebel noch einmal runter drücken muss, um dann doch hochzuschalten. Gegen Ende der 500 Wochenend-km sind mir auch Gang 2 und 3 öfter mal rausgesprungen - vor allem im Schiebebetrieb. Wahrscheinlich waren die Gänge nicht exakt eingerastet. Der Ölverbrauch bei 900 Kilometern liegt bei rund 0,15 Litern. Sie ist dicht, lediglich am Ende zeigte sich auf der linken Motorgehäuseabdeckung ein leichtes Schwitzen.
Soweit meine ersten Eindrücke. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen. Oder Euch fällt was auf.
Ich hoffe jedenfalls, dass ich in dieser Saison noch viele Kilometer (nicht zu viele am Stück) mit der Morini fahren kann. Und das wünsche ich Euch natürlich auch.
Man sieht sich.
Stefan



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Aprilia Caponord 1200 Rally, Moto Morini 3 1/2 K, Vespa GTS 250 i.e., Vespa ET 4, Vespa PX 125, Heinkel Tourist 103 A2
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norbert
Verfasst am: 6.5.2020, 17:56 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 3642 Wohnort: Lübeck
Hallo Stefan,

das hört sich doch grundsätzlich ganz gut an.
Vielleicht solltest du es mal mit einer etwas kleineren Leeraufdüse (die neben dem Tunnel für den Zerstäuber/Nadel) versuchen. Das hilft mitunter bei dem Drehzahlloch um die 4500 Umdrehungen. Weiß im Moment gar nicht, welche LLD bei den 350ern original drin sind. Vermutlich 50er, versuch es doch mal z.B. mit 42er. Kostet nicht die Welt und ist m.E. ein Versuch wert Wink

Ich bin mittlerweile übrigens 62 und mache auf meinen Reisen oft um die 500 km bergige Landstraßen am Tag trotz Stummellenker. Das Geheimnis ist einerseits ein großer Tankrucksack zum Plautze ablegen und vor allem eine zurückverlegte Fußrastenanlage Wink

Viel Spaß weiterhin!

norbert
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Primavera
Verfasst am: 12.5.2020, 12:12 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 15.06.2008 Beiträge: 138 Wohnort: Göppingen
Hallo Stefan,
ich habe das gleiche Modell, auch mit Linksschaltung. Deine Aussagen decken sich mit meinen Erfahrungen. Wichtig ist auch ein sorgfältiges synchronisieren der Vergaser, dann wird es auch besser mit der Drehzahlmüdigkeit bei 4500. Je nach Witterung ist es bei mir mal schlechter, mal besser. Ganz weg habe ich es noch nicht gekriegt. Da hilft dann halt nur schalten.

Viel Spaß weiterhin beim Motorrad FAHREN.


Gruß Rainer
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corsaro1200
Verfasst am: 12.5.2020, 15:31 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 14.01.2009 Beiträge: 545 Wohnort: Oberbayern
damals meine 3 1/2 (auch K1) hatte das auch leicht und war (zum Glück) nicht auf Linksschalter umgebaut. Hier, also rechts und auch nach oben, ließen sich die Gänge leicht einlegen, einen Verschalter oder zufälligen Leergang gab es eigentlich nicht. Ich würde ggf. die Umlenkmechanik nochmals kontrollieren, schmieren usw. und falls möglich sowieso auf rechts original umbauen Wink

Die Durchzugsschwäche konnte ich mit Umbau des elektrischen Benzinhahns auf einen mechanischen Benzinhahn (mit Reservestellung) und IMMER beiden offenen Hähnen leicht abmildern. Lt. Bild von Stefan ist der aber bereits umgebaut. Also Beide auf !

Dann habe ich auch den Luftfiltereinsatz entfernt, die Luftfilterbox blieb dabei unverändert, danach nochmal gut Synchronisieren und ggf. neue Kerzen, dann lief die bei mir echt gut und hing schön am Gas.

Komischer Weise merke ich bei meiner 500 Sport davon nichts, die ändert jede Gasstellung auch spontan hmmmm

Ja, Bremse mit einer Scheibe ist nicht der Hit Confused , aber auch die Doppelscheibe der 500er ist nicht viel besser. Darf man halt nicht mit neuen Scheiben heutiger Mopeds vergleichen Cool

Tapir1962 hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht sogar ein Lenkungsdämpfer?
Stefan

ist doch eigentlich original dran Shocked

Und ein bischen Bewegung ist immer in diesen Fahrwerken Laughing Ist aber für die Zeit schon ganz i.O., meine Ducati Scrambler "bewegte" sich da trotz neuer Koni's deutlich mehr.

Viel Glück und Spaß
Grüße
Dieter

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Habe niemals zu hohe Erwartungen, dann kannst du nicht enttäuscht werden.
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seb
Verfasst am: 12.5.2020, 17:23 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 629 Wohnort: 77972 mahlberg
Hallo Stefan,

zur Verminderung der Handbremskraft wird Umbau auf Pumpe mit 13mm Kolben (statt 16mm) helfen.

Gruß
Seb.

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ist die morini gesund, freut sich der mensch.
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Tapir1962
Verfasst am: 13.5.2020, 15:05 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
Primavera hat Folgendes geschrieben:
Wichtig ist auch ein sorgfältiges synchronisieren der Vergaser, dann wird es auch besser mit der Drehzahlmüdigkeit bei 4500. Je nach Witterung ist es bei mir mal schlechter, mal besser. Ganz weg habe ich es noch nicht gekriegt. Da hilft dann halt nur schalten.


Hallo Rainer, genauso ist es bei mir. Es ist besser geworden, seitdem ich die Düsennadel vom vorderen Zylinder (der eine schwarze Kerze hatte) in die oberste Kerbe gehängt habe. Es geht definitiv noch besser, aber ich sehe immerhin Fortschritte...

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Tapir1962
Verfasst am: 13.5.2020, 15:06 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
seb hat Folgendes geschrieben:
Hallo Stefan,

zur Verminderung der Handbremskraft wird Umbau auf Pumpe mit 13mm Kolben (statt 16mm) helfen.

Gruß
Seb.


Hallo Seb,
13mm Kolben habe ich eingebaut.
Schönen Gruß
Stefan

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Tapir1962
Verfasst am: 13.5.2020, 15:11 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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corsaro1200 hat Folgendes geschrieben:
Ich würde ggf. die Umlenkmechanik nochmals kontrollieren, schmieren usw. und falls möglich sowieso auf rechts original umbauen Wink

Die Durchzugsschwäche konnte ich mit Umbau des elektrischen Benzinhahns auf einen mechanischen Benzinhahn (mit Reservestellung) und IMMER beiden offenen Hähnen leicht abmildern. Lt. Bild von Stefan ist der aber bereits umgebaut. Also Beide auf !

Dann habe ich auch den Luftfiltereinsatz entfernt, die Luftfilterbox blieb dabei unverändert, danach nochmal gut Synchronisieren und ggf. neue Kerzen, dann lief die bei mir echt gut und hing schön am Gas.

Komischer Weise merke ich bei meiner 500 Sport davon nichts, die ändert jede Gasstellung auch spontan hmmmm

Ja, Bremse mit einer Scheibe ist nicht der Hit Confused , aber auch die Doppelscheibe der 500er ist nicht viel besser. Darf man halt nicht mit neuen Scheiben heutiger Mopeds vergleichen Cool

Tapir1962 hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht sogar ein Lenkungsdämpfer?
Stefan

ist doch eigentlich original dran Shocked

Und ein bischen Bewegung ist immer in diesen Fahrwerken Laughing Ist aber für die Zeit schon ganz i.O., meine Ducati Scrambler "bewegte" sich da trotz neuer Koni's deutlich mehr.

Viel Glück und Spaß
Grüße
Dieter


Hallo Dieter,

den Umlenkmechanismus gucke ich mir definitiv an. Aber umbauen tu ich nix. Ich bin überzeugter Linksschalter und Rechtsbremser.

Interessant, dass Du das mit dem Benzinhahn erwähnst. Ich habe den Eindruck, in Reserve-Stellung auf beiden Hähnen läuft sie besser - hielt das aber bisher für das Ergebnis meiner Einbildung.

Danke für das Bild mit dem Lenkungsdämpfer. Der war in der Ersatzteilkiste dabei, aber - wie ich glaube - ohne Halterung.

Die Luftfilter sind immerhin neu und somit keine Fehlerquelle. Im Moment bin ich ganz zufrieden, aber wenn es mich nochmal juckt, bei 4.500 nicht vernünftig beschleunigen zu können, geh ich das Ausbauen des Einsatzes auch mal an.

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ipeco85
Verfasst am: 13.5.2020, 20:00 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 11.05.2011 Beiträge: 364 Wohnort: Wien
Hallo Stefan,
aus der Praxis:
ein Morinifreund hatte erst Freude mit seiner Sport, als er die verschieden bestückten Vergaser wieder auf gleiche Nadeln, Zerstäuber und Düsen umgerüstet hat Wink
Also genau schauen, überprüfen und reinigen.

Beim Jetkit meiner verflossenen GS500E war eine Fehlersuchanleitung dabei:



Im Punkt 8 letzter Absatz findest du einen Tipp zum Problem.

Wenn du tiefer in die Materie eindringen willst, kannst du auch verschiedene Zerstäuber probieren. Das hat bei meiner ersten Touring den Durchbruch gebracht, wird dann allerdings zeitaufwendig ...
Bei meinen Versuchen habe ich festgestellt, dass Zerstäuber mit mehr Löchern unten, also am Schraubenkopf zu einer stärkeren Anfettung beim Gas-aufreißen führen, aber auch ein mehr oder weniger großes Beschleunigungsloch erzeugen.
eine Übersicht von diversen Zerstäubertypen findest du in LaStrega 128.

Viel Erfolg
Peter
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Tapir1962
Verfasst am: 5.8.2020, 9:33 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
So, ein kurzes Update aus der Meckerecke: Generalüberholte KONIs haben den Komfort schon mal deutlich verbessert. Und die Fahrbarkeit auf schlechtem Straßenbelag ist extrem besser geworden. Hab da gestern Abend bei der ersten Ausfahrt richtig Spaß gehabt.
Allerdings spüre ich (neben der mangelnden Durchzugsbereitschaft bei 4.000 min) zwei Ursachen für Unwohlsein: Meine beiden Sitzbänke sind sehr unkomfortabel. Ich denke, mit der Sportsitzbank muss ich mal zum Sattler und sehen, was sich da machen lässt. Am liebsten natürlich unter Beibehaltung des weißen "Moto Morini"-Schriftzugs. Ansonsten müsste ich meine Gel-Fahrradhose unter der Lederhose tragen, um es länger als eine Stunde auszuhalten.
Noch gravierender ist aber, dass meine Sitzposition nicht passt. Der Kniewinkel ist zu eng: Sitzbank zu tief, Fußrasten zu hoch. Die Frage wäre, ob das mit einer Aufpolsterung der Sitzbank um 3-4 cm deutlich zu verbessern wäre.
Hat das jemand gemacht, der in etwa meine Statur (179 cm) hat?
Schöne Grüße vom Rhein
Stefan

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Ekkes
Verfasst am: 5.8.2020, 12:02 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 03.10.2007 Beiträge: 144 Wohnort: Heitersheim
Hallo Stefan,
ja, ich habe das gemacht, bei einer 500er. Das sieht für manche komisch aus, aber das Aufpolstern der Sitzhöhe um ca.4cm bringt etwas Entspannung im Kniewinkel. Nach 800km am Tag spürst Du das aber dann immer noch. Ich habe dabei eine ganz eigene Sitzbankgestaltung gewählt. Diese trifft nicht jedermanns Geschmack, aber mir bringt es eine deutlich höhere Nutzbarkeit. Verwendet habe ich einen Sitzbankunterbau einer verlebten Sitzbank (die originale Sitzbank blieb mir erhalten).

Gruß Ekkehard
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Tapir1962
Verfasst am: 5.8.2020, 12:19 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
Hallo Ekkehard,

vielen Dank schon mal für Deine Antwort. Hast Du ein Bild von Deiner Sitzbank auf der 500?

Ich hab übrigens hier dieses Tool gefunden: http://cycle-ergo.com/

Wenn man das mal mit Bikes vergleicht, auf denen man gut sitzt, weiß man, wo man hinkommen sollte.

Schönen Gruß

Stefan

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Tapir1962
Verfasst am: 11.8.2020, 20:18 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
Irgendwie funktioniert das mit den Mails nicht hier auf der Seite. Habe Ekkehard zweimal eine PN geschickt, und beide scheinen nicht angekommen zu sein.

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Tapir1962
Verfasst am: 1.9.2020, 14:36 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 13.11.2019 Beiträge: 31 Wohnort: Bonn
Nachdem sich der Weg zu größeren Hauptdüsen als Sackgasse entpuppt hat, habe ich es mit 106er Hauptdüsen versucht. Das Ergebnis ist sehr überzeugend. Sie zieht jetzt sauber durch, auch wenn das Beschleunigungsloch zwischen 4.000 und 5.000 Umdrehungen immer noch spürbar ist. Gasannahme ist aber immer gut. Zusammen mit den KONIs ein deutlicher Fortschritt.

Nur mit der Sitzposition kämpfe ich noch. Habe demnächst einen Termin beim Sattler. Irgendwie muss ich das ganze Thema "Ergonomie" nochmal angehen. Ein Kumpel von mir mit SR 500 meinte, er hätte das Gefühl, auf der Morini würde er nach hinten rutschen (im Stand wohlgemerkt). Vielleicht wäre ja auch ein hoher Lenker eine Lösung? Der Sattler meinte jedenfalls schon vorab, mehr als zwei Zentimeter Aufpolsterung würde er nicht empfehlen.

Hat jemand von Euch den Original-Lenker der Strada gegen einen etwas höheren getauscht?

Schönen Gruß aus Bonn

Stefan

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norbert
Verfasst am: 1.9.2020, 23:30 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 3642 Wohnort: Lübeck
Was du brauchst, ist eine zurückverlegte Fußrastenanlage!
Die originale Position der Rasten ist m.E. der wesentliche Schwachpunkt des Fahrkomforts unseres Fahrgestells. Man sitzt im Grunde wir auf´m Klo, was vor allem mit Stummeln ziemlich eigenartig ist. Mit einer RastenNLge ist das ein völlig anderes Fahren Wink

norbert
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