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<  Tipps&Tricks  ~  Stoesselstangen Laenge veraendern

andre
Verfasst am: 20.1.2017, 19:32 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 605 Wohnort: 41179 Mönchengladbach
Hallo,
wer hat schon einmal die Stoesselstangen verlängert bzw. verkürzt? Ich habe welche von der 3 1/2 und brauche welche für den 501er Motor. Wie bekommt man am besten die Metallenden, die ja immer gleich sind, von den Alustangen?
Schönes Wochenende
Andre
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norbert
Verfasst am: 20.1.2017, 19:55 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4348 Wohnort: Lübeck
Abschneiden, ausbohren und dann irgenwie rausprökeln?

aber wie kriegts du die velässlich wieder fest drauf? Schrumpfen? Haben die Enden nicht auch einen kleinen Körnerschlag oder dergleichen?

Ich erinnere mich mit Grauen daran, wie sich vor Jahren eine Stößelstange auf dem Weg zum Italotreffen nach Kiel zerlegt hatte. Wir hatten aber auch jede Menge Spaß dabei und es hat mir den Pokal für die Havarie des Jahres eingebracht.
Damals war mir eine Stößelstange (natürlich hinten) genau am Eingang in das untere Endstück abgebrochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, da ich zu Hause Ersatz hatte. Kompliziert wurde es, als uns beim Rausfummeln des Stahlendes aus der Stößeltasse dieses wieder in den Kopf fiel und das kleine Alureststück, das in dem Stahlende steckte sich dabei aus diesem löste und ... direkt in die Stoßeltasse fiel. Da wurde es dann spannend Laughing

Ich glaube die Stahlteile sind wohl aufgeschrumpft und dann irgendwie nochmal gestaucht.

norbert
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Laubfrosch
Verfasst am: 20.1.2017, 23:06 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Ich hab hier eine liegen die hat Luft. das scheppert schön kann ich dir sagen.

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Werner Wilhelmi
Verfasst am: 21.1.2017, 8:59 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1087
Laubfrosch hat Folgendes geschrieben:
Ich hab hier eine liegen die hat Luft. das scheppert schön kann ich dir sagen.


... und macht den Sitz auf längere Sicht gesehen total kaputt. Das wird immer schlimmer.

Gruß
Werner

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Kersten
Verfasst am: 21.1.2017, 10:45 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.11.2008 Beiträge: 272 Wohnort: Oldenburg
norbert hat Folgendes geschrieben:
Abschneiden, ausbohren und dann irgenwie rausprökeln?


Ich erinnere mich mit Grauen daran, wie sich vor Jahren eine Stößelstange auf dem Weg zum Italotreffen nach Kiel zerlegt hatte. Wir hatten aber auch jede Menge Spaß dabei und es hat mir den Pokal für die Havarie des Jahres eingebracht.
Damals war mir eine Stößelstange (natürlich hinten) genau am Eingang in das untere Endstück abgebrochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, da ich zu Hause Ersatz hatte. Kompliziert wurde es, als uns beim Rausfummeln des Stahlendes aus der Stößeltasse dieses wieder in den Kopf fiel und das kleine Alureststück, das in dem Stahlende steckte sich dabei aus diesem löste und ... direkt in die Stoßeltasse fiel. Da wurde es dann spannend Laughing


norbert


kann mich auch gut daran erinnern , es gab super gut vorschläge von den drumrumstehenden
z.b. " vier mann vier ecken moped drehen und teil fällt raus" Rolling Eyes

war nachmittags füllender programmpunkt

_________________
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Karl Valentin
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Camelreiter
Verfasst am: 21.1.2017, 11:24 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 1229 Wohnort: 63755 Alzenau-Hörstein
Hallo,

bei meinem Camel (501er Motor) ist auch mal eine Stösselstange gebrochen und die andere etwas verbogen. Mit dieser fuhr ich zu Bodo der die verbogene mittels einem Hammer aus Kupfer (sieht total verwarzt aus!) gerichtet hat und auf einer Glasplatte kontrollierte. Der gebrochene musste ersetzt werden. Das Camel hütet zwar seit langen die Garage aber dieser Stössel machte nie Probleme trotz grosser Bedenken von mir. Das ganze passierte weil sich im Zylinderkopf zwei Gewindegänge zum Halt des Kipphebelbock verabschidet hatten und dieser dann für grosses Spiel sorgte. Andreas, frag doch mal bei Bodo an - vielleicht hat er ja noch was.

Gruß Erhard
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Laubfrosch
Verfasst am: 21.1.2017, 18:01 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Stimmt Werner.
Ist mir ca. 1km vor bevor ich bei meiner damaligen Freundin eingetrudelt bin kaputt gegangen. Von dort aus dann den ADAC angerufen und per Shuttle wieder heimgefahren. Mr. Green

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norbert
Verfasst am: 24.1.2017, 22:21 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4348 Wohnort: Lübeck
André,

da ich vorhabe künftig nur noch 501er zu fahren, wäre es dumm von mir meinen Satz Ersatzstößelstangen rauszurücken.
Aber ich könnte dir eine für vorn überlassen (202 mm über alles). Wenn es dir weiterhilft, sag bescheid, dann geht sie auf die Reise.

Wenn es dringend ist, kannste den Satz natürlich auch sonst erstmal leihweise haben.

norbert
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andre
Verfasst am: 25.1.2017, 21:22 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 605 Wohnort: 41179 Mönchengladbach
Hallo zusammen,
danke für die Tipps. Ich habe jetzt noch einmal Heft 13 rausgekramt und den Artikel von Rüdiger Kohlmetz zu seinem Umbau des Stoßstangenbetriebs gelesen. Ist sehr interessant. Jetzt bin ich gerade mit Jürgen Strecker dabei, einen ähnlichen Umbau zu realisieren. Heraus kommen sollen Stößelstangen, die leichter sind, weil innen hohl und gleichzeitig stabiler. Werde berichten. Es wundert mich schon, dass seit Rüdiger sich da keiner mehr rangemacht hat.
Schönen Abend
Andre
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Laubfrosch
Verfasst am: 25.1.2017, 21:54 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Frag mal Bodo. Der hat meines Wissens auch so etwas vor.

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Grufti
Verfasst am: 26.1.2017, 11:29 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 966 Wohnort: Remscheid
Hallo,
Iris und ich fahren in den 3 1/2 schon lange keine Serienstößel mehr. Nach einigen Versuchen war die beste Lösung eine 8mm Alustange aus 7075 ohne die aufgeschrumpften Stahlenden. Maximal 22 Gramm schwer.
Sollte bekannt sein, weil ich die bisher nicht benötigten baugleichen Ersatzstößelstangen bei einigen Treffen gezeigt hatte.
Die Alureste aus den Stahlenden der Serienstangen bohre ich mit einem Spiralbohrer 6,8 aus.
Und da fällt mir noch Jürgen S. ein, der schwingungsfeste und leichte Stangen gebaut hat.
Für die glücklichen Bastler mit Drehbank sollte es möglich sein, aus einer hochfesten Alustange standfeste leichte Stößelstangen ohne jede Stahlverstärkung zu drehen.

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Hartmut
Wer nicht bastelt, hat schon verloren.
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vdeux
Verfasst am: 26.1.2017, 13:21 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 284 Wohnort: bei Schwaebisch Hall
[quote="Grufti"]Hallo,
Und da fällt mir noch Jürgen S. ein, der schwingungsfeste und leichte Stangen gebaut hat.

Stimmt, die Stangen haben bislang über 20000 km den Dienst getan - ohne Beanstandungen. Drehzahlen über 9000 haben sie klaglos verkraftet mit der M-Nocke. Die Enden habe ich mit Loctite hochtemperaturfest eingeklebt.

_________________
Gruß
Jürgen
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Sir1
Verfasst am: 26.1.2017, 19:43 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1981 Wohnort: Hygind, DK
Grufti hat Folgendes geschrieben:
8mm Alustange aus 7075 ohne die aufgeschrumpften Stahlenden


Häh, wie? Foto, sonnst verstehe ich's nicht Laughing

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Søren
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Grufti
Verfasst am: 27.1.2017, 9:34 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
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Moin Sören,
ja so sieht das aus. Die Messinghülse mit 0,5mm Wandstärke soll den Rand für die Mulde oben verstärken, weil ich nix Drehbank und damit geeignete Formgebung ...
Der Rest rechts davon sind Prototypen.

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Hartmut
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Sir1
Verfasst am: 27.1.2017, 11:03 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1981 Wohnort: Hygind, DK
Grufti hat Folgendes geschrieben:
foto


Achja, jetzt erinnere ich mich. Hab' ich jo schon gesehen. Wink

Wenn du eine Drehbank hättest, was würdest du dann anders machen (- wenn überhaupt)?

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Søren
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