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<  Fahrgestell  ~  nadelgelagerte schwingenachse

seb
Verfasst am: 17.1.2008, 16:42 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 801 Wohnort: 77972 mahlberg
ciao morinisti,

bei w. tritsch gibt es eine nadelgelagerte schwingenachse für knapp 136 teuronen.
hat da jemand erfahrungen - gute wie schlechte - damit? paßform, montage?

gruß

seb.
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momohe
Verfasst am: 17.1.2008, 17:38 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.05.2007 Beiträge: 235 Wohnort: Grasberg
Hallo seb,
vor Jahren habe ich die Schwingen meiner beiden 3 1/2 er auf Nadellager von
Wolfgang Tritsch umgerüstet. Das war die beste Investion ins Moped.
wartungsfrei, dauerhaft, einfacher zu montieren, und keine Suche nach jemandem mit einer Reibahle .

Gruß Helmut
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Laubfrosch
Verfasst am: 17.1.2008, 17:39 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Hallo seb.,

die Schwingenlagerung von Wolfgang fahre ich auch schon sehr lange Zeit.
Damit habe ich keine Probleme bisher und ich wage auch zu behaupten, daß ich in Zukunft auch keine Probleme bekommen werde.
Allerdings habe ich die Nadellager mit Hilfe einer Presse eingebaut.

Gruß Horst

_________________
Ich bin kein Baiker, ich bin ein Smilie!
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Laubfrosch
Verfasst am: 17.1.2008, 17:40 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Mist Helmut war schneller... Laughing

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seb
Verfasst am: 17.1.2008, 17:46 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 801 Wohnort: 77972 mahlberg
ALLE antworten sind hilfreich und willkommen.
seb.
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momohe
Verfasst am: 17.1.2008, 18:53 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.05.2007 Beiträge: 235 Wohnort: Grasberg
ich habe sie auch gepresst, mit einer Schraubzwinge, bin ja Tischler.
Ist aber alles schon sehr lange her.
Hab grade ein neues Projekt auf der Werkbank und werde die Schraubzwingen-
Methode wieder anwenden, falls es Probleme geben sollte werde ich berichten.

Grüße Helmut
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Laubfrosch
Verfasst am: 17.1.2008, 19:47 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 04.01.2007 Beiträge: 1892 Wohnort: 55116 Mainz
Hallo Helmut,

ich auch .(Hab keinen besseren Sperrholzmichelangelosmily gefunden...)
Hatte halt gerade eine Presse zur Verfügung.

Gruß Horst

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andre
Verfasst am: 17.1.2008, 20:22 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 605 Wohnort: 41179 Mönchengladbach
Hallo Seb.,
ich bin gerade dabei, an einer Morini die Schwingenlagerung auf Nadellager umzubauen, wie es Jürgen Schnepf in Heft 50 der Strega beschrieben hat. Dazu wird die Achse auf 15mm abgedreht. auf die Achse kommen dann sechs Nadellager-Innenringe (IR15x18x16), zwei davon unter die Knotenbleche, die anderen passgenau unter die Lager. Als Lager nimmt er vier HK1816RS. Dies ist die günstigste Variante. Nachteilig ist das Abdrehen der Achse auf 15mm, aber Jürgen hält die Achse für noch immer ausreichend stark, da die Hauptbelastung außen an der 14mm Einspannstelle auftritt. Er hat mittlerweile schon 30tkm damit gefahren
Ich bin jetzt fast fertig und sehr auf das Ergebnis gespannt.
Andreas
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norbert
Verfasst am: 17.1.2008, 21:03 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4348 Wohnort: Lübeck
Ich hab den Satz vom Dieter (vermute, das ist in etwa das gleiche wie von Wolfgang) vor 2 oder 3 Jahren eingebaut. Lager in Kühlfach und dann ohne Probleme auch mit ner Schraubzwinge reingezogen und mit ner Nuß etwas nachgesetzt für den O-Ring. Null Problemo.

norbert
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Semaphorix
Verfasst am: 18.1.2008, 7:37 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 06.01.2007 Beiträge: 200 Wohnort: Bickendorf / Eifel
Hallo!
Seit 21/2 Jahren fahre ich auch den Satz von Dieter. Leider sind bei mir zuwenig km seitdem runter um Langzeittauglichkeit zu überprüfen. Ansonsten sitzt, passt, wackelt nicht - super!
Kann ich empfehlen!
Gruß
Markus
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momohe
Verfasst am: 18.1.2008, 10:23 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.05.2007 Beiträge: 235 Wohnort: Grasberg
Hallo seb,
habe eben wieder eine Schwinge auf Nadellagerung umgebaut.
Folgender Weise bin ich vorgegangen:
Schwinge in die Hand nehmen, nicht aufstützen, Vorderrad-Achse durchstecken
und Buchsen mit ein paar Fäustelschlägen austreiben. Fals du nicht wie ich
mehrere Achsen über hast, ist es besser wenn ein zweiter Mann ein Stück
Hartholz dazwischen hält. Bei mir kam dann wieder eine Überraschung, und
zwar waren die Oberflächen der Buchsen unterschiedlich. Die eine glatt
die andere geriffelt.( die Schwinge stammt aus einer Unfallmaschine, die ich
1982 gekauft hatte ) Auf jeden Fall brauchte ich 3 Lager nicht einpressen, da
sie so durchfielen. Ich habe sie dann eingeklebt. Nein nein nicht mit Silikon,
bin zwar Tischler, aber was zu weit geht geht zuweit. Uhu plus 2k habe ich
genommen. Das 4. Lager habe ich mit Schraubzwinge und Holz Zwischenlagen
eingepresst. Nachgesetzt für die Simmerringe habe ich mit der alten
Buchse. Und was soll ich sagen: passt wackelt nicht und hat auch keine Luft.

Grüße Helmut
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Stefan Bigalke
Verfasst am: 18.1.2008, 16:27 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 08.02.2007 Beiträge: 1713 Wohnort: Hamburg
Hallo Schwinger,

mir ist mal eine nadelgelagerte Schwingenachse gebrochen. Und zwar beim Festziehen der Achsmutter.

Man sollte da also etwas Vorsicht walten lassen. Die Zähigkeit wird beim Härten nicht gerade verbessert.
Rolling Eyes

Gruß, Stefan Bigalke
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seb
Verfasst am: 26.5.2008, 10:27 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 801 Wohnort: 77972 mahlberg
salli zämme,

melde vollzug. die nadellagerung ist drin und funktioniert.
die wahl fiel auf die methode von jürgen schnepf. ihm besonderen dank für seine gute zeichnung in la strega 50.

ich hab die verschlissene achse abgedreht, innenringe und geschlossene nadellager (-2RS2) verwendet. allerdings hab ich zusätzlich die schmierkanäle nutzbar gehalten (d.h. die bohrung rechts nach innen verlegt und den distanzhülsen ein löchli verpaßt).
die alten lagerbüchsen ließen sich mit einer M12 schraube und etwas wärme rausziehen. auf gleiche art sind die nadellager an ihren platz gekommen. presse oder kleben waren nicht nötig.

auf stefans rat hab ich die achsmuttern "mit gefühl" angezogen.
danke für alle eure tips. das gewackel hat eine ende.

gruß
seb.

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den schalldämpfern entweicht schalldampf.
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norbert
Verfasst am: 18.12.2008, 18:23 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 4348 Wohnort: Lübeck
Ahoi Skippers,
die ihr alle mit´m Schlapptopf inne Wanne, so denn man eine hat, liegt, bratäpfelverdauend das Schifflein durch die Eisberge bugsierend und dabei über irgendwelche Basteleien oder das Weihnachtsmenü sinnieren!

Wie macht ihr das denn mit dem Abschmieren, solange ihr keine geschlossenen Lager nehmt? Der eine nimmt Simmeringe, der andere O-Ringe. Geht ihr davon aus, jahrelang oder nie nicht nachzuschmieren?
Egal von wo ich mit der Presse komme, drücke ich die Dichtringe irgendwann nach außen weg. Die fettige Luft kann ja auch nicht anständig raus.

Oder doch nur einbauen und vergessen?

ciao norbert
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seb
Verfasst am: 18.12.2008, 18:33 Antworten mit Zitat
Morinisti Morinisti
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 801 Wohnort: 77972 mahlberg
ahoi norbert,

erstmal vertrau ich auf die werksschmierung der edlen lager (geschlossen, also nicht ganz deine frage...). dann hab ich sie beim einbau nochmal kräftig gefettet.

für den fall schwindenden vertrauens hab ich die alten schmierkanäle nutzbar gehalten, indem die abstandshülsen (verfahren schnepf) eine bohrung bekamen. den rechten kanal hab ich dazu verlängert.

ob sich das nachgedrückte fett auf die richtige seite ergießen wird???
... wird sich zeigen. Wink

frohe adventszeit
seb.

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