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Die frühen Jahre

Alfonso Morini, geboren 1896, war Mitbegründer der Firma M.M. in Bologna, die ab 1924 schöne und vor allem schnelle Motorräder baute. In den folgenden Jahren wurde er als erfolgreicher Rennfahrer auf einer 123cm ³-Zweitaktmaschine bekannt. In den 1930er Jahren wurde diese Renntradition mit einer 175cm ³-Viertaktmaschine fortgesetzt. M.M. war in Italien bekannt für seine Straßenmotorräder bis 500cm ³ Hubraum. 1937 verließ Alfonso das Unternehmen und gründete seine eigene Motorradfabrik, die als „Moto Morini“ Geschichte schreiben sollte.

Motocarro M 610

Motocarro M 610

Vor dem Krieg beschäftigte sich das Unternehmen vornehmlich mit der Produktion von Last- und Dreiradfahrzeugen. Seine Firma wurde 1943 durch einen Bombenangriff zerstört, doch bereits unmittelbar nach dem Krieg schuf Morini sein erstes eigenes Motorrad, die „125 Turismo“, welche, wie bei vielen anderen Herstellern zu dieser Zeit auch, Anleihen an der DKW RT 125 nahm. Die „Turismo“ mit typischem Zweitaktmotor war der Zeit weit voraus, da sie z. B. schon eine Geradwegfederung des Hinterrades aufwies. Schnell folgten Sport- und Super Sport-Version mit höheren Motorleistungen. Die Zweitaktmodelle blieben, mehrmals überarbeitet, bis 1954 im Programm.

125 Tourismo

125 Tourismo

Die Entwicklung im Zweitaktbereich gipfelte in der „Competizione“, auf der Alberti 1948 die italienische Meisterschaft gewann. Berühmte Fahrer wie Pagani, Alberti oder Masetti waren mit der „Competizione“ erfolgreich. Um den aufkommenden Mondials mit Doppelnocke Paroli bieten zu können, folgte auf die Zweitakt-Competizione 1951 eine interessante 123cm ³- Rennmaschine mit kettengetriebener oben liegender Nockenwelle. Sie folgte dem allgemeinen Trend zum Viertaktprinzip und war in vielen Details an die 175cm ³ Rennmaschine von M.M. aus den 1930er Jahren angelehnt.

125 T2 Competizione

125 T2 Competizione

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